Ebstofer Weltkarte

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Die Kultur des Hochmittelalters, also Literatur, bildende Kunst, Wissenschaft und Philosophie wurden von der Geistlichkeit, deren Möglichkeiten, Bedürfnissen und Zielen geprägt. Daraus ergab sich ein christlich bestimmtes Weltbild. Im gleichen Maße wurde Geschichte als Heilsgeschehen aufgefasst und eingeordnet. Aus diesen Grundtendenzen ergab sich die Melange aus christlichen, antiken oder topografischen Motiven auf der Ebstorfer Weltkarte, genauer gesagt aufbauend auf dem T-Schema der Antike, übernimmt sie das Einzeichen wichtiger Dinge von den Römern; die Wichtigkeit gibt hierbei aber die christliche Lehre vor.