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Etwa gleich groß ist Jerusalem als das himmlische Jerusalem dargestellt, gekennzeichnet durch die 12 Tore, in dem Jesus aus dem Grab aufsteigt. Die Darstellung als das himmlische Jerusalem der Apokalypse verweist auf die Kreuzzugsideologie, die in der Verknüpfung vom realen mit dem himmlischen Jerusalem einen ausschlaggebenden Effekt für den Erfolg der Kreuzzugsbewegung gewesen ist. Jerusalem ist als Oktaeder gezeichnet und weist somit auf den achten Tag der Schöpfung, dem Ende aller Zeiten hin. Das Denken in Symbolen spielt im Mittelalter eine große Rolle, hierbei sei zum einen die Zahlensymbolik genannt zum anderen das Symbol von Kreis=Vollkomenheit und das Symbol Kreuz.

Die Detailfülle Palästinas hängt aufs engste zusammen mit der Wichtigkeit des hl. Landes für die Christen sowie mit den in dieser Zeit stattfindenden Kreuzzügen. Von daher ist Palästina, wie auf vielen mittelalterlichen Karten, überdimensioniert, weil die Markierungen der biblischen Stätten ein besonderes historisches Gewicht hatte.