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Das zeigt sich schon in der Gestaltung der Welt. Die Ebstorfer Weltkarte ist eine sogenannte Radkarte, wie sie im hohem MA vorherrschend war. Die Erde wird als Scheibe gedacht. Hier wird sie als Leib Christi dargestellt. Sein Kopf, die Füße, die Hände berühren den äußersten Rand der Welt. Durch die Buchstaben Alpha und Omega zu den beiden Seiten des Kreuznimbus und der Schrift „primus et novissimus“, also Erster und Letzter zeigt die Ebstorfer Weltkarte: Christus ist Anfang und Ende im Raum und Zeit. Es zeigt die christliche Vorstellung, dass der Mensch in Christus ist.